Angesichts der jüngst durch die Presse bekannt gewordenen, sogenannten „informellen Gespräche“ zwischen Stadtverwaltung und Ditib in Sachen Moscheebau erinnert die CDU Karlsruhe daran, dass sie in dieser Angelegenheit bereits im Sommer letzten Jahres eine offensive Informationspolitik der Stadt eingefordert hat und erneuert diese Forderung.


„Letztes Jahr im Sommer wurde viel darüber diskutiert, ob es über den damals geplanten Bau einer Großmoschee durch den Islamverband Ditib in Mühlburg Geheim­verhandlungen zwischen Stadtverwaltung und Ditib gegeben hat, weil die Stadt die Öffentlichkeit lange nicht über das bereits weit fortgeschrittene Vorhaben informierte“, erinnert der CDU-Kreisvorsitzende Ingo Wellenreuther MdB.

„Nun müssen wir erneut aus der Zeitung erfahren, dass es als ‚informelle Gespräche‘ bezeichnete Kontakte zwischen Ditib und der Stadtverwaltung zum Neubau einer Moschee auf dem Gelände der Ditib in der Käppelestraße gibt, ohne dass die Stadträte und die Öffentlichkeit darüber informiert wurden. Bei einem Thema, das solch deutliche Aufmerksamkeit der Bürger erhalten hat, sollte das Rathaus seine Informationspolitik überdenken“, fordert Wellenreuther.

Die CDU Karlsruhe wendet sich weiterhin gegen ein Bauwerk mit Minarett und erwartet Aufklärung zur Art und Weise der beabsichtigten Nutzung des Neubaus, unter anderem zur erwarteten Besucherzahl, zu Nutzungszeiten und zur Art der Aktivitäten, die dort stattfinden sollen. Mit Blick auf die Verbindungen der Ditib zur türkischen Regierungspartei lehnt die CDU eine etwaige Nutzung als Schulungszentrum ab.