Die CDU Karlsruhe hat erste Weichen für die Kommunalwahl im kommenden Jahr gestellt. Rund 150 Mitglieder haben Mitte November im Knielinger Brauhaus 2.0 das Kommunalwahlprogramm mit großer Mehrheit beschlossen.

Unter dem Motto „Mein Karlsruhe!“ haben die Christdemokraten in fünf Kapiteln zahlreiche inhaltliche Vorschläge aufgeschrieben und Ideen entwickelt, wie Karlsruhe in den kommenden fünf Jahren positiv weiterentwickelt werden soll.

Nachhaltige Investitionen, die Schaffung von neuem Wohnraum, die Instandsetzung der Karlsruher Brunnen, die stärkere Förderung von Quartiersprojekten und die Lösung der Hallenproblematik sind nur einige Punkte des Programms. Den Bau einer Ditib-Großmoschee mit Minarett in der Oststadt lehnt die CDU weiter ab.

Im Bereich Sicherheit werden ein stetiger Ausbau des Kommunalen Ordnungsdienstes und die Einführung von intelligenter Videotechnik an Kriminalitätsschwerpunkten gefordert. Der schnelle Bau einer zweiten Rheinbrücke mit einem Anschluss für die B36 steht für die CDU beim Thema Verkehr ebenso im Fokus wie der Ausbau des Radschnellwegenetzes. Beim Thema Bildung stehen unter anderem der Ausbau von Kindertagesstätten, die Modernisierung von Schulgebäuden und die Einrichtung eines zweiten G9-Standorts im Mittelpunkt.

Starke Beteiligung der Mitglieder
Bei der Erstellung des Programms wurden die Mitglieder der CDU Karlsruhe ganz entscheidend eingebunden. Nach der Möglichkeit zur Nennung von wichtigen Themen nahm die Programmkommission bereits Mitte Juni ihre Arbeit auf. Rund 25 Mitglieder ließen unter der Leitung des Fraktionsvorsitzenden Tilman Pfannkuch in zahlreichen Sitzungen die Köpfe rauchen.

Die eingebrachten Themenvorschläge wurden dabei sorgfältig ausgewertet und in den Programmentwurf übertragen. Der Kreisverband und die Fraktion im Gemeinderat haben bei der Erstellung des Kommunalwahlprogramms eng zusammengearbeitet, so dass eine gute Mischung aus aktuellen Themen entstanden ist.

Nachdem der Programmentwurf den Mitgliedern vorgelegt wurde, wurden noch einmal rund 50 Änderungsanträge eingereicht, die beim Parteitag Mitte November diskutiert worden sind.

„Ich darf mich bei allen bedanken, die sich im Rahmen der Erstellung dieses Kommunalwahlprogramms aktiv eingebracht haben. Die große Beteiligung aus den Reihen unserer Mitglieder zeigt zum einen das große Interesse an der Kommunalwahl und zum anderen, dass wir eine lebendige Partei sind und sich viele Mitglieder aktiv einbringen“, sagte der Kreisvorsitzende Ingo Wellenreuther MdB.