CDU Kreisverband Karlsruhe-Stadt

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Aktuelles

18. Dezember 2017

Die CDU Karlsruhe zeigt sich verwundert über die zum Teil haarsträubenden Äußerungen in der Gemeinderatsdebatte zum Neubau einer Ditib-Moschee und bezieht dazu Stellung.


Die Stadtverwaltung hat aus ihrem Kommunikationsdesaster im Sommer 2016 zum geplanten Neubau einer Großmoschee am Mühlburger Bahnhof offenbar nichts gelernt. „Die CDU will eine öffentliche Debatte über die Größe und das Ausmaß eines Moscheevorhabens in Karlsruhe und die Organisation Ditib. Stattdessen wird im Hinterzimmer des Bauamts der noch nicht gestellte Bauantrag der Ditib unterstützt und vorbereitet, der zum Gegenstand eine Großmoschee für 700 Menschen mit einem Minarett haben soll, der sich dem äußeren Anschein nach mit Sicherheit nicht im Sinne des § 34 Baugesetzbuch in die Umgebung der Käppelestraße einfügt“, sagt der CDU Kreisvorsitzende Ingo Wellenreuther MdB.

Der Populismusvorwurf an die CDU ist im Zusammenhang mit der Moschee-Debatte absurd, weil es gerade die CDU ist, die schon lange und mehrfach eine öffentliche Debatte über die Rolle des Islamverbandes Ditib als verlängerter Arm des türkischen Präsidenten Erdogan und der staatlichen türkischen Religionsbehörde eingefordert hat.

„Die Bevölkerung hat einen Anspruch darauf, mitzureden und informiert zu werden, bevor die Planungen des Islamverbandes Ditib in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung abgeschlossen sind und will nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden“, so Wellenreuther.

„Selbstverständlich akzeptiert die CDU Karlsruhe, dass es eine würdige und angemessene Gebetsstätte für alle Muslime in Karlsruhe geben soll. Ein überdimensionierter Prunkbau mit Wohnungen, Büros und Ladengeschäften sowie einem Minarett hat damit nichts zu tun. Ein solcher Neubau sollte sich von der Größenordnung her beispielsweise an der Jüdischen Synagoge in der Knielinger Allee orientieren.“

Die CDU Karlsruhe sieht außerdem keine Notwendigkeit für die Errichtung von Minaretten. „Sie sind nicht notwendig für die Gewährung der Religionsfreiheit und die Ausübung des Islam. Hier spielt vielmehr die Symbolik eine große Rolle: Das Minarett soll den Machtanspruch des Islam dokumentieren und ist ein Zeichen für eine Inbesitznahme des Landes. Deshalb lehnen wir sie ab“, so Wellenreuther.

20. Oktober 2017

Angesichts der jüngst durch die Presse bekannt gewordenen, sogenannten „informellen Gespräche“ zwischen Stadtverwaltung und Ditib in Sachen Moscheebau erinnert die CDU Karlsruhe daran, dass sie in dieser Angelegenheit bereits im Sommer letzten Jahres eine offensive Informationspolitik der Stadt eingefordert hat und erneuert diese Forderung.


„Letztes Jahr im Sommer wurde viel darüber diskutiert, ob es über den damals geplanten Bau einer Großmoschee durch den Islamverband Ditib in Mühlburg Geheim­verhandlungen zwischen Stadtverwaltung und Ditib gegeben hat, weil die Stadt die Öffentlichkeit lange nicht über das bereits weit fortgeschrittene Vorhaben informierte“, erinnert der CDU-Kreisvorsitzende Ingo Wellenreuther MdB.

„Nun müssen wir erneut aus der Zeitung erfahren, dass es als ‚informelle Gespräche‘ bezeichnete Kontakte zwischen Ditib und der Stadtverwaltung zum Neubau einer Moschee auf dem Gelände der Ditib in der Käppelestraße gibt, ohne dass die Stadträte und die Öffentlichkeit darüber informiert wurden. Bei einem Thema, das solch deutliche Aufmerksamkeit der Bürger erhalten hat, sollte das Rathaus seine Informationspolitik überdenken“, fordert Wellenreuther.

Die CDU Karlsruhe wendet sich weiterhin gegen ein Bauwerk mit Minarett und erwartet Aufklärung zur Art und Weise der beabsichtigten Nutzung des Neubaus, unter anderem zur erwarteten Besucherzahl, zu Nutzungszeiten und zur Art der Aktivitäten, die dort stattfinden sollen. Mit Blick auf die Verbindungen der Ditib zur türkischen Regierungspartei lehnt die CDU eine etwaige Nutzung als Schulungszentrum ab.

19. Oktober 2017

Der Kreisverband CDU Karlsruhe-Stadt gratuliert der Finanz- und Wirtschaftsbürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz zur Wahl zur Ersten Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe sowie Albert Käuflein zu seiner Wahl zum Bürgermeister für das Dezernat 2. 

"Ich freue mich persönlich über die guten Wahlergebnisse der beiden Kandidaten, die Ausdruck großen Vertrauens sind, wünsche Ihnen für die zukünftigen Aufgaben viel Kraft und Motivation und hoffe auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit", so der Kreisvorsitzende der CDU Karlsruhe-Stadt, Ingo Wellenreuther MdB. 

Gabriele Luczak-Schwarz tritt ab 01. Januar 2018 die Nachfolge des derzeitigen Ersten Bürgermeisters Wolfram Jäger an. Gleichzeitig wird Albert Käuflein die Leitung des Dezernats 2 von Wolfram Jäger übernehmen. 

12. September 2017

Wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr der Bundesminister der Finanzen und Spitzenkandidat der CDU Baden-Württemberg zur Bundestagswahl, Dr. Wolfgang Schäuble MdB, unser Gastredner im Rahmen des Jahresempfangs des Kreisverbandes CDU Karlsruhe-Stadt sein wird. 

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 21. September 2017, um 16.30 Uhr in der Karlsburg Durlach (Pfinztalstr. 9, 76227 Karlsruhe).

Im Falle Ihrer Teilnahme darf ich Sie um eine Rückmeldung bis Mittwoch, 20. September 2017 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder +49 721 912 690 bitten.